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Alle meine Rezensionen ansehen Rezension bezieht sich auf: Die politischen Systeme der Welt (Taschenbuch) verdient hätte es keinen einzigen. Das Buch ist voller schwerer inhaltlicher Fehler und nicht einmal im Ansatz auf dem Stand der Zeit. Man ist verführt dem Autor Nachhilfe anzubieten. Exemplarisch seien hier einige Fehler aufgeführt: Grundsätzlich heißen die ernannten Mitglieder des House of Lords Life Peer und nicht Law Lord (richtigerweise Lords of Appeal in Ordinary). Seit der Reform des Oberhauses gibt es nur noch zwei ererbte Sitze im House of Lords und einige von den ehemaligen erblichen Peers gewählte. Diese machen aber nur einen kleinen Teil aus. Im übrigen hat das House of Lords 2009 seine richterliche Funktion eingebüßt. Damit verschwanden auch die Law Lords. Das Buch ist von 2010. Der Supreme Court of the United Kingdom ist völlig am Autor vorbeigegangen. Das Gesetz hierzu wurde 2005 beschlossen (Constitutional Reform Act 2005). Auch der Human Rights Act von 1998 mit einer begrenzten Möglichkeit einer Normenkontrolle findet keine Erwähnung, es wird ein veralteter Zustand beschrieben. Bundespräsident, Bundesverfassungsgericht und der Föderalismus (Bundesländer) spielen bei der Beschreibung der Bundesrepublik Deutschland praktisch keine Rolle und werden nur begrenzt behandelt.